Zuschuss für soziales Engagement

 Budo-Club Samurai mit 1.600 Euro aus Mitteln der Jugendsammelaktion belohnt

Zuschuss für soziales Engagement

Einen Scheck in Höhe von 1.600 Euro erhielt der Budoclub aus Pirmasens-Niedersimten am 20. Mai 2015 aus den Händen von Stefan Leim, dem Vorsitzenden der Sportjugend Pfalz. Das Geld stammt aus der jährlichen Jugendsammelaktion der Sportjugenden in Rheinland-Pfalz und unterstützt Sportprojekte, die sich für sozial benachteiligte Kindern und Jugendliche in unseren Vereinen einsetzen.

MM7_6515„Neben dem Sporttreiben, Training und Wettkämpfen, spielt bei uns auch die gesamtgesellschaftliche Ausrichtung des Vereins eine große Rolle“, so der Vorsitzende des Budo-Clubs, Ralf Marx. Der Verein fördert einerseits das Sporttreiben nach den Werten und Verhaltensregeln der japanischen Kampfkünste, warnt aber auch seine Nachwuchssportler vor allgemeingesellschaftlichen, möglichen Gefahren wie Alkohol- oder Drogenkonsum.

Auch Inklusion ist ein wichtiges Thema für den Budo-Club Samurai. Die Verantwortlichen versuchen behinderte Menschen in den Verein zu integrieren und ihnen ein gemeinsames Sporttreiben mit Nichtbehinderten zu ermöglichen. Ein eigenes Projekt hat der Verein dafür nicht ins Leben gerufen. Es ist das alltägliche Miteinander von Mitgliedern mit und ohne Behinderung, das unaufgeregt praktiziert wird. „Für uns das was ganz normales, und das schon seit vielen Jahren“ ergänzt Marx. Es gibt Mitglieder mit Down-Syndrom, Autisten und Mitglieder mit anderen Beeinträchtigungen, die an den Gürtelprüfungen teilnehmen und sich gemeinsam mit allen anderen Kindern und Jugendlichen über ihre Erfolge freuen.

„Einfach toll, wie der Verein mit dem Medium Sport eine solche Gemeinschaft pflegt und fördert“, so Stefan Leim, Vorsitzender der Sportjugend Pfalz. Er überreichte den Scheck in Höhe von 1.600 Euro in der Trainingsstätte der Budokas gemeinsam mit Jugendsekretär Peter Conrad.

Das Geld legt der Verein nun in Übungsmaterial an, um sich auch weiterhin an Schulen engagieren und für dieses gemeinsame „Inklusions-Sportprogramm“ werben zu können.

Quelle

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